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Tiere suchen ein neues Zuhause

Die Geschichte des Tierschutz Emmental

Vor über 100 Jahren, genau gesagt 1872, wurde der Tierschutzverein Burgdorf gegründet. Die erste Hauptversammlung fand am 3. Oktober 1872 in Burgdorf statt. Damals wurde der Verein eine Sektion des Bernischen Tierschutzvereins und man wünschte sich, „die gemeinnützig-ökonomische Gesellschaft des Amtsbezirk Burgdorf möge beschliessen, durch Beitritt einzelner Mitglieder, die Wirksamkeit des Tierschutzvereins Burgdorf zu fördern“.

1873 hatte es bereits 173 Mitglieder. Der jährliche Mitgliederbeitrag war damals 1 Franken. Der damalige Präsident konnte bekannt geben, dass im Berichtsjahr keine schweren Fälle von Tiermisshandlungen gemeldet wurden. Dagegen trafen zahlreiche Meldungen von unsachgemässer Tierhaltung ein. Nicht nur aus Burgdorf, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung. Eine jeweilige Besichtigung an Ort und Stelle und aufklärende Unterredungen trugen meist dazu bei, dass die Sache gütlich erledigt werden konnte. Oftmals war es der nachbarliche Streit, der Anstoss zur Beschwerde gab.

Dauernd gab es neue Aufgaben. Nicht nur Haustiere musste man vor dem Unverstand oder der Grausamkeit der Menschen schützen, sondern je länger je mehr auch die frei lebenden Tiere wie Igel, Frösche und Kröten. Diesen musste das Überleben in ihrem immer kleiner und gefährlicher werdenden Lebensraum erleichtert und sie vor der vollständigen Ausrottung bewahrt werden.

Im September 1938 übernahm Lehrer Walter Hunziker das Präsidium und als Sekretärin zeichnete Frau H. Howald.

Schon 1946 hätte man gerne ein Tierheim gehabt, es fehlten dem Tierschutzverein aber die Mittel, um ein solches zu eröffnen. Ein Jahr später hatte man aber bereits die Liegenschaft Krebs am Pleerweg im Auge, nahm Verhandlungen auf und schliesslich führte es zu einem guten Ende. Von Jahr zu Jahr stieg die Zahl der Ferienkatzen für die Frau Marie Krebs liebevoll sorgte. Der Pensionspreis wurde auf 80 Rappen pro Tag und Katze festgelegt. Nicht nur „zahlende Gäste“ fanden Aufnahme, sondern auch entlaufene und herrenlose Tiere, für die der Tierschutzverein aufkam. Die Eröffnung des Katzenheims der Familie Grogg im Meiefeld brachte eine weitere Entlastung und half viele bisher ungelöste Probleme zu lösen. Der seit vielen Jahren gehegte Wunsch, von der Polizei wirkungsvoller unterstützt zu werden, ging dadurch in Erfüllung, dass zuerst Wachtmeister Grossenbacher und dann Bezirkschef Werner Stähli von der Kantonspolizei als Vorstandsmitglieder gewonnen werden konnten. Auch der Tierarzt Dr. Marthaler aus Kirchberg, trat dem Vorstand bei. Auf Walter Hunziker folgten als Präsidenten Fritz Künzle und Ernst Frank. Frau E. Künzle betreute das Sekretariat und das Amt als Kassier hatte viele Jahre Eugen Steiner inne.

Immer wieder findet der Tierschutzverein treue Helfer und Verbündete. Die nahezu 900 Mitglieder stehen nicht nur mit dem jährlichen Beitrag hinter der Sache, sondern auch mit ihrer Überzeugung. Behörden und Polizei sind zur Stelle, wenn man ihrer bedarf.

Zu den treuen Helfern gehören auch die verschiedenen Tierheime, die sich unter dem Patronat des Tierschutzvereins der Ferientiere, der Herrenlosen oder der Entlaufenen annehmen.

Dieser Grundgedanke gilt heute noch, aber das Wirkungsfeld des Vereins ist stets gewachsen. Im Jahre 2002 wurde aus dem Tierschutzverein Burgdorf der Tierschutz Emmental. Heute erstreckt sich die Vereinsarbeit über das ganze Emmental.

Im derzeitigen Vorstand arbeiten sieben ehrenamtliche TierschützerInnen. Sie treffen sich zirka einmal pro Monat zu einer Vorstandssitzung. An Gesprächsthemen mangelt es jeweils nicht, seien es gemeldete Tierschutzfälle, denen nachgegangen werden muss und die nebst Schreibarbeit auch einer Nachkontrolle bedürfen oder die Aufnahme neuer Tiere. Auch die jährlich im Januar und Februar stattfindende Bauernkatzen-Kastrationsaktion muss in die Wege geleitet werden. Die Operationskosten werden von den Katzenhaltern, vom Tierarzt und dem Tierschutz Emmental gemeinsam getragen.

Die Finanzierung der Tierschutzarbeit wird durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Legate ermöglicht. Der Tierschutz Emmental ist aber auch auf Beiträge der Gemeinden angewiesen.

Leider nimmt der Mitgliederbestand ab. Am 1. Januar 2005 zählte der Verein 567 Mitglieder, am 1. Januar 2008 waren es noch 461 Mitglieder.

Diese Abgänge entstehen durch Todesfälle,Wegzug und leider auch durch Nichtbezahlen des Mitgliederbeitrages (Fr. 30.00 im Jahr).

Um sich die finanzielle Belastung des Vereins vorstellen zu können, nennen wir folgende Kostenbeispiele. Eine heimatlose Katze, die durchschnittlich etwa 36 Tage in der Auffangstation verbleibt, kostet den Tierschutz ca. Fr. 250.00. Beim Hund sind es durchschnittlich 52 Tage, die einen Betrag von ca. Fr. 900.00 ergeben. Dies sind nur die Heimkosten! Anfallende Tierarztrechnungen müssen noch zusätzlich berappt werden. Bei der Platzierung sind die Katzen auf Leukose getestet, geimpft und (sofern sie alt genug sind) kastriert. Hunde sind geimpft und gechippt.

Unser grosser Wunsch ist: Dass sich mehr Leute jeden Alters sich für die Tierschutzarbeit interessieren und einsetzen.

Im Namen des Tierschutzes Emmental danken wir allen Spendern an dieser Stelle herzlich und freuen uns auf jedes neue Mitglied.

 

 

 

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